US-Präsident Donald Trump verschärft seinen Kampf gegen die etablierte Bezeichnung Künstliche Intelligenz. In einer Mitteilung auf seiner Online-Plattform Truth Social kündigte er an, dass die Nutzung der englischen Begriffe „AI“ bzw. „Artificial Intelligence“ demnächst offiziell verboten werde. Diese Maßnahme soll sowohl für alle relevanten Dokumente als auch für alle übrigen Bereiche gelten.

Als Ersatz für die bisherige Terminologie möchte der US-Präsident den Begriff „Superintelligenz“ durchsetzen. Trump versucht bereits seit mehreren Wochen, diesen Wechsel in der Sprache zu etablieren. Er begründet diesen Schritt damit, dass die Bezeichnung Künstliche Intelligenz die zugrunde liegende Technologie „fake“ erscheinen lasse.

Die Rhetorik des Präsidenten gegenüber denjenigen, die an der alten Bezeichnung festhalten, ist dabei äußerst scharf. Trump kündigte bereits an, dass das Weiße Haus jeden, der weiterhin den Begriff KI verwendet, als Feind betrachten werde. Damit setzt er ein deutliches Signal gegen die traditionelle Benennung der Technologie im staatlichen Kontext.

Während US-Medien derzeit noch überwiegend an der Bezeichnung Künstliche Intelligenz festhalten, ist in der Privatwirtschaft eine erste Reaktion spürbar. Mehrere Bosse von Tech-Unternehmen haben bereits öffentlich auf den von Trump favorisierten Begriff „Superintelligenz“ umgeschwenkt. Dies unterstreicht den Einfluss des Präsidenten auf die Branche trotz der anhaltenden Nutzung in den Medien.