Die Sicherheit von Medienvertretern weltweit verschlechtert sich zusehends, wie ein aktueller Bericht der UNESCO belegt. Erstmals seit Jahren ist die Quote der Morde an Journalisten, die ohne strafrechtliche Konsequenzen bleiben, wieder gestiegen. Laut der UN-Bildungs- und Kulturorganisation liegt dieser Anteil nun bei 86 Prozent, was einem Anstieg um einen Prozentpunkt entspricht.
Die statistischen Ausmaße der Gewalt gegen die Presse sind besorgniserregend. In den Jahren 2024 und 2025 wurden insgesamt 189 Personen umgebracht, die im Medienbereich tätig waren. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Gefahr für Personen, die in der Informationsvermittlung arbeiten.
Die Häufigkeit dieser Taten verdeutlicht die prekäre Lage der Berichterstattung weltweit. Im Durchschnitt wird laut den vorliegenden Daten alle vier Tage ein Reporter getötet. Diese Intervalle zeigen die Intensität der Gewalt gegen Medienmitarbeiter in verschiedenen Regionen auf.
Der am Montag veröffentlichte Bericht erscheint turnusmäßig alle zwei Jahre und dient als zentrale Referenz für die UNESCO. Die steigende Straflosigkeit bei diesen Verbrechen erschwert den Kampf für die Pressefreiheit und die Sicherheit von Journalisten massiv.



